Nuklearmedizin

Anwendung

Die meisten Fragestellungen in unserer Praxis betreffen das Knochensystem, die Schilddrüse, die Nieren, die Lunge und das Lymphsystem. Zusätzlich lassen sich Entzündungsherde und unklare Blutungen im Magen und Darm abklären.
Die Dauer der einzelnen nuklearmediznischen Untersuchungen ist sehr unterschiedlich. Bei einer Schilddrüsenuntersuchung ist von gut einer halben Stunde auszugehen.
Eine Skelett- ( Knochen) Szintigraphie unterteilt sich in der Regel in 2 Abschnitte, wobei hier zunächst Aufnahmen in einer Durchblutungs- und Weichteilphase angefertigt werden. Im Anschluß hieran erfolgt eine Pause von 3 Stunden, in der die Substanz in den Knochen eingelagert wird, sodaß in einem 2. Abschnitt die Hauptuntersuchung mit Aufnahmen des Knochenstoffwechsels erfolgt. Hieraus resultiert eine Gesamtzeit von etwa fünf Stunden, wobei in der zwischenzeitlichen Pause der Patient die Praxis selbstverständlich verlassen kann. Bei einer Lungen- oder Nierenuntersuchung ist in Abhängigkeit von der Fragestellung von 30 bis 60 Minuten auszugehen.

Information

Die evtl vorzubereitenden Maßnahmen (Medikamenteneinnahme, nüchtern o.ä.)
werden bei der Anmeldung besprochen.
Die Strahlenbelastung eines Patienten bei einer Szintigraphie ist in der Regel nicht grösser als jene, die bei einer entsprechenden Röntgenuntersuchung auftritt, oftmals sogar noch geringer. Prinzipiell kann jeder Patient untersucht werden. Bei Schwangerschaft und in der Stillzeit sollten die Untersuchungen möglichst nicht oder nur in Einzelfällen nach Rücksprache mit dem Arzt erfolgen. Die bei allen Untersuchungen zu verabfolgende Substanz ist nur sehr schwach radioaktiv und bereits am Untersuchungsabend weitgehend abgebaut. Nebenwirkungen oder gar Schädigungen auch der Mitmenschen sind selbst bei Mehrfachuntersuchungen nicht zu erwarten.

> Methode